Rückblick
2010 Lauf in die Partnerstadt Bekescsaba
Auf den Spuren der deutschen Einheit und eines Europas mit offenen Grenzen starteten die 48 Wittenberger Botenläufer am 16. Oktober 2010 den Lauf nach Bekescsaba mit einem Reisebus und 4 Kleintransportern.
Insgesamt starteten täglich 5 Laufgruppen in genau bestimmten Abschnitten zwischen den einzelnen Etappen. Die täglichen Strecken lagen zwischen 122 und 209 km. In den Etappenorten Decin, Pardubice, Velehrad, Kecskemet und Bekescsaba erlebten wir stets einen tollen Empfang bei Bürgermeistern und evangelischen Gemeinden. Dort wurden die Lutherbotschafter mit dem Verweis auf die Lutherdekade 2017 überreicht.
Am 21. Oktober kamen wir gegen 16:00 Uhr in Bekescsaba an. Zuerst begrüßten uns Kinder einer Kindergartengruppe mit Fähnchen der beiden Partnerstädte. Danach erfolgte ein Lauf mit ungarischen Sportlern und einer Polizeieskorte quer durch die Stadt bis hin zum Rathaus. Dort begrüßten uns der Bürgermeister, Vertreter der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft mit Jugendgruppen der Musikschule, dem BBW und der Stadtkirchengemeinde sowie Vertreter der ungarischen Freunde. Insgesamt waren ca. 120 Wittenberger dort. Wir wurden kulturell und kulinarisch verwöhnt. Der weitere Aufenthalt in Bekescsaba war abwechslungsreich und zu kurz.
Alles in allem war es eine gelungene, abwechslungsreiche und interessante Veranstaltung des Vereins.
2009 Unterwegs auf dem Lutherweg
Die Wittenberger Botenläufer sind harte Kerle (und Frauen) und immer für spektakuläre Aktionen zu haben. Am Himmelfahrtstag haben etwa 50 Vereinsmitglieder den Saisonhöhepunkt unter die Laufsohlen genommen. Innerhalb von vier Tagen haben die modernen Herolde auf dem Lutherweg in Sachsen-Anhalt sportlich flott gepilgert und während der 410 Kilometer durch die Dübener Heide, den Saalekreis, das Mansfelder Land und Anhalt als Botschafter für ihre Heimatstadt geworben. “Die Tour war in diesem Jahr unser Beitrag zur Lutherdekade”, sagt Vereinsvorsitzender Eckhard Moritz und spricht vom Ehrenamt als Fulltime-Job. Elf Jahre nach der Vereinsgründung sind die Botenläufer ein Markenzeichen. Dieser Anspruch weckt Begehrlichkeiten.
Ein Jahr wurdeder Mehrtagesausflug unter der Schirmherrschaft von Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU) fast minutiös durchgeplant. Pro Tag sind die Teilnehmer rund 100 Kilometer gelaufen. Die Aktiven teilen sich das Pensum in Staffelform ein, die einzelnen Abschnitte sind mit 15 bis 20 Kilometern je Starter dennoch kein Pappenstil. Begleitet werden die Läufer wieder von einer Gruppe Radfahrer. Zum Tross gehören zudem ein Reise- und ein Kleinbus sowie ein Transporter für die Drahtesel.
Bei Urgestein Lothar Matthes laufen die Fäden der Organisation zusammen. Die Koordination der einzelnen Gruppen ist schon eine kleine Meisterleistung.
2008 Umrundung des neuen Landkreises
Unsere Lauf- und Fahrradroute führte entlang der neuen Kreisgrenze, überwiegend auf Radwegen, Wanderwegen sowie wenig befahrenen Landstraßen. Wir lernten unseren schönen Landkreis besser kennen und können Impulse für für touristische Aktionen geben.
Die Strecke führte über Coswig, Grimme, Cobbelsdorf, Senst, Straach, Rahnsdorf, Glücksburger Heide, Holzdorf, Bad Schmiedeberg, Vockerode, Wittenberg.
Überall wurden wir gebührend empfangen und auch bewirtet.
2007 Bad Eilsen
Wittenberger Botenläufer unterwegs auf dem Europaradweg “R 1” und dem Weserradweg Warum liefen wir nach Bad Eilsen? Die bestehenden Verbindungen zwischen der Lutherstadt Wittenberg und Bad Eilsen, insbesondere deren Sparkassen, sollen ausgebaut und vertieft werden. Die Botenläufer haben eine Botschaft des Wittenberger Oberbürgermeisters an die Bürger Bad Eilsens übergeben.
Die Eilser Sparkasse gedachte im Jahr 2007 des 150. Todestages ihres Gründers Friedrich Witte. Er gründete am 1.1.1817 in dem damals sehr kleinen und abgeschiedenen Ort die erste deutsche Genossenschaftsbank – Die Eilser Sparlade –
2006 Berlin - Leipzig
Diese Radroute mit einer Gesamtlänge von ca. 250 km führt durch vier Bundesländer und verläuft überwiegend auf speziellen Radwegen, Wanderwegen und verkehrsarmen Landstraßen vom Brandenburger Tor in Berlin bis zum Leipziger Hauptbahnhof. Verlässt man Berlin in südlicher Richtung, so passiert man das reizvolle Seengebiet zwischen Rangsdorf und MeIlensee. Auf ca. 35 km ist der bekannte brandenburgische Flaeming-Skate einbezogen. Zwischen Luckenwalde, Jüterbog und Zahna quert die Route den welligen Naturpark Fläming. Die Lutherstadt mit ihrem UNESCO-Welterbe lädt zum Verweilen. ein. Am Wittenberger Markt treffen der beliebteste deutsche Radweg, der EIberadweg und die Euro-Route R 1 auf den Radweg Berlin-Leipzig. Vor dem Passieren des Naturparks Dübener Heide wird die weite Elbaue durchfahren. Zwischen den Kurorten Bad Schmiedeberg und Bad Düben erreicht der Radweg in Nähe des Wurzelberges mit 180 m ü. NN seinen höchsten Streckenpunkt. Das Naturschutzgebiet Noitzscher Heide in Wölkau liegt am Weg zur Messestadt Leipzig, wo die Tour am Haupbahnhof endete.




